Photovoltaik
Mit der Sonne Geld machen


Photovoltaikanlagen dienen der Stromerzeugung aus Sonnenlicht. Dieses Sonnenlicht ist in fast unendlicher Form verfügbar und liefert eine so gigantische Energiemenge an die Erde, dass der Energiebedarf des ganzen Erdballs für mehrere Jahre mit der Energiemenge eines einzigen Einstrahlungstages gedeckt werden könnte. Solarkanlagen nehmen einen Teil diese Energie über die Solarmodule auf (im Regelfall erzielen Photovoltaik-Anlagen einen Wirkungsgrad von ca. 20%), wandeln diese in Gleichstrom und machen diesen über den Wechselrichter als Wechselstrom für uns nutzbar.

Eine Solarstromanlage besteht vereinfacht gesagt aus vier verschiedenen Komponenten:

Die Solarmodule:

Die Solarmodule bestehen aus vielen kleinen Solarzellen, die in 1-2 qm großen Blöcken als Module zusammengefügt sind. So sind sie zwischen Glasplatten und mit einem Alurahmen vor Witterungseinflüssen geschützt und können einzeln auf das Dach transportiert und dort in Reihe geschaltet werden.

Die Montagegestelle:

Um die Solarmodule auf dem Dach zu befestigen und für eine gute Hinterlüftung zu sorgen, werden die meisten Anlagen mit einem Montagegestell aus Aluminium an dem Dach befestigt. Diese können ohne das Dach zu beschädigen zwischen den Dachziegeln oder jeder anderen Dacheindeckung befestigt werden und so für einen sicheren Halt der Solarmodule sorgen. Durch das Material sind solche Gestelle absolut wartungsfrei uns äußerst langlebig. Bei Flachdächern werden die Solarmodule über eine Aufständerung in einen optimalen Winkel zur Sonne gebracht, so dass auch diese Flächen für die Photovoltaik nutzbar gemacht werden können.

Der Wechselrichter:

Ein Wechselrichter hat die Aufgabe den von den Solarmodulen erzeugen Strom in für uns nutzbaren Wechselstrom zu wandeln. Sie werden entweder im Hausinneren oder an einer zugänglichen Stelle an der Hauswand montiert und lassen sich so leicht überprüfen und auslesen. Je nach Anlagengröße werden auch mehrere Wechselrichter eingesetzt, da ein Wechselrichter nur eine bestimmte Menge an Strom wandeln kann.

Die Verkabelung und Anschlüsse:


Die Verkabelung der Solarmodule und die Anschlüsse im Haus stellen sicher, dass der erzeugte Strom ohne große Verluste im Hausnetz zur Verfügung gestellt wird, bzw. in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Dafür bedarf es einer intelligenten, kurzen Leitungsführung, eines Bezugszählers und bei Netzeinspeisung eines Einspeisezählers.

Im Regelfall werden die Solaranlagen auf Dachflächen von Wohnhäusern, Hallen, Industriegebäuden oder Scheunen installiert, da durch die Schrägung der Flächen schon ein guter Anstellwinkel zur Sonne erreicht wird. Es gibt auch Freiflächenanlagen, jedoch fällt bei diesen in Deutschland die Einspeisevergütung deutlich niedriger aus als für Dachflächen.